Schlichtheit trifft Extravaganz im Cocktailkleid weiß

by ekiah on 21. August 2012

Nelly.com - MODE IM NETZ

Das Cocktailkleid ist ein zeitloses Kleid, das in den 50er Jahren erstmals richtig hochlebte. Vor allem bei Sektempfängen oder Galaeinladungen wird auf diese Kleiderform zurückgegriffen, da sie nicht zu pompös und overdressed erscheint, aber dennoch einen festlichen Eindruck hinterlässt. Die modebewusste Frau trägt das Cocktailkleid weiß, da es noch einen Hauch edler wirkt. Im Ursprung wurde der Schnitt des Kleides so gewählt, das die Figur der Frau gut betont wird, sie aber nicht zu viel Bein und Busen zeigt. Daher fiel es etwa wadenlang aus und wurde mit dezentem Dekolleté ausgearbeitet.

Die heutigen Modelle sind da schon etwas freizügiger, schließlich möchte jeder Designer seine eigene Individualität zum Ausdruck bringen und nicht das Ursprungsstück eins zu eins wiedergeben. Betrachtet man heute das Cocktailkleid weiß im Schaufenster, so kann es durchaus einige Zentimeter kürzer ausfallen, als es noch vor über 60 Jahren der Fall war. Auch das Dekolleté ist heute reizvoller als je zu vor.

Durch diese neu definierte Formgebung ergab sich eine weitreichende Stilpalette. Das Cocktailkleid weiß wirkt beispielsweise besonders schön, wenn es durch sehr schmale Träger gehalten wird, obenrum weiterhin nah am Körper anliegt, aber zum Saumende einen Tick breiter wird. Weichfließender Chiffon gibt dem Ganzen mehr Bewegungsfreiheit und wirkt sehr romantisch. Mit dezenten, farbgebenden Accessoires wird das Outfit abgerundet. Wer einer beruflichen Einladung nachkommt, die dem Auftritt ein wenig mehr Ernsthaftigkeit und Strenge abverlangt, der sollte auf den traditionellen Schnitt zurückgreifen. Dieser liegt eng am Körper an und formt so von den Schultern bis zu den Knien die Silhouette der Frau, ohne zu aufreizend zu wirken. Das Dekolleté beschränkt sich auf einen schmalen Carmenausschnitt.

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